Seit den 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts wirken ergonomische Tastaturen jenen Problemen entgegen, die beim intensiven Einsatz einer klassischen Tastatur zu beobachten sind: Verspannungen und Schmerzen. Im Design erinnern überholte PC-Tastaturen noch an traditionelle Schreibmaschinen. Sie stammen aus einer Zeit, in welcher für den individuellen Anspruch des Nutzers wenig Verständnis vorhanden war. Schonung und Gesundheit am Arbeitsplatz markierte noch kein Thema. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich geändert: Leistung und Schonung, Effizienz und menschengerechte Arbeitsplätze gehen Hand in Hand.

Warum ist eine ergonomische Tastatur gesundheitlich relevant?

Funktionalität ja, Gesundheitsschutz nein. Mit dieser Kurzform lässt sich der Arbeitsprozess bei älteren Eingabemethoden am Rechner skizzieren. Nicht ohne Folgen: Der arbeitende Mensch kann durch die chronischen Belastungen und Fehlhaltungen seine potenzielle Leistungsfähigkeit nicht erreichen. Mittel- und langfristig drohen besonders Vielschreibern an ungeeigneten Tastaturen körperliche Probleme.

Die Arbeitsleistung beträgt bei professionellen Journalisten und Autoren immerhin 80 000 Anschläge pro Tag. Treten Probleme an Finger, Hand, Handgelenk oder Unterarm auf, reduziert sich der Wert und somit die Leistungsfähigkeit. Beruf und Lebensqualität werden perspektivisch infrage gestellt.

Schreiben mit natürlicher Arm- und Handhaltung

An den Bedürfnissen der Nutzer orientierte Eingabegeräte sorgen für einen gesünderen und komfortableren Arbeitsprozess. Ihr nach neusten Erkenntnissen konzipiertes Design greift die Eigenheiten der menschlichen Physis zum Vorteil der Nutzer auf.

Die moderne ergonomische Tastatur* führt zu einer natürlichen, der Anatomie des Menschen angemessenen Schreibhaltung, welche Eingabegeräte in veralteter Form nicht bieten können. Reduzierter Druck auf Hand und Handgelenk gestaltet das Tippen angenehmer – und somit flüssiger. Infolgedessen können die User länger, schneller und konzentrierter agieren.

Die Hände werden bei Nutzung von ergonomisch geformten Tastaturen beim Schreiben weder nach außen noch nach oben gebogen. Vielmehr bilden sie mit dem Unterarm eine Linie. Dies bewirkt, dass der Druck am Handgelenk, welcher aus dem unnötigen Abknicken beim Bedienen der Tasten entsteht, deutlich reduziert wird.

Folgen von zu viel Druck auf Hand, Handgelenk und Unterarm

Der gravierende Nachteil einer traditionellen Computertastatur ist offenkundig: Die Geräte zwingen dem Benutzer in der Regel eine bestimmte Haltung auf, befördern den User in eine invariante Position, welche Hände, Arme und den Schulterbereich belastet.

Betroffen sind vor allem Männer und Frauen, welche im EDV-Bereich tätig sind, sowie professionelle Vielschreiber: Journalisten, Webworker und Autoren. Gleich mehrere Gesundheitsprobleme können sich durch unnötige Fehlhaltungen bei der Informationseingabe am Keyboard manifestieren:

  • Ermüdung und Konzentrationsmängel
  • Vorzeitige Ermüdung beim Schreiben
  • Reizungen und Entzündungen
  • Allgemeine Schmerzentwicklung
  • Sehenscheidentzündungen
  • Rhizarthrose (Sattelgelenkarthrose)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
Bild: Abgeknickte Hand beim Schreiben

Ungünstig: Die Hand und das Handgelenk knicken beim Tippen ab. Kurzfristig kein Problem, aber langfristig zieht die mangelhafte Druckverteilung Beschwerden und Einschränkungen nach sich

Vorteile ergonomischer Tastaturen

Gesundheitlich optimierte Tastaturen beschleunigen die konzentrierte Eingabe im Rahmen des Arbeitsprozesses. Je besser sich Tastaturen am Computer bedienen lassen, umso flüssiger gestaltet sich der Workflow. Zusammengefasst wirken sich qualitative ergonomische Tastaturen auf folgende Aspekte der modernen Arbeitswelt positiv aus:

  1. Leistung
  2. Konzentration
  3. Gesundheit
  4. Wohlbefinden
  5. Motivation

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Kennzeichen: Schwungform, negative Neigung und Aufteilung

Eine schonende und effizienten Bedienung, dieses Ziel eint alle ergonomischen Tastaturen. Doch ihr Design kann je nach Hersteller und Konzeption durchaus variieren: Ob Neigung, Schwungform, Farbgestaltung, Ablage oder extra große Tasten für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen – je nach Zweck stehen unterschiedliche Eigenschaften in Vordergrund.

  • Viele ergonomische Tastaturen sind A-förmig gebogen. Beide Hälften erhöhen dabei sich wie ein Schwalbenflügel. Alternativ ist ein Design in geschwungener Form möglich.
  • Das Tastenfeld teilt sich in je einen Block für die linke und die rechte Hand auf. Die Hände liegen in diesem geteilten Tastenfeld somit weiter auseinander – zumeist schulterbreit – und vermeiden eine unangenehme Abwinkelung. Diese neue Eingabepostion entspricht der natürlichen Haltung. Moderne Modelle setzen ihre Funktion somit mit der menschlichen Anatomie in Bezug.
  • Mit einer Abnahme der Handstreckung (Extension) gehen negative Tastaturneigungen einher. Derartige Modelle fallen zum Bildschirm hin ab, zahlreichen Studien bescheinigen positive Effekte. Ideal scheint eine Neigung von -7,5° zu sein. Dies steht im Gegensatz zu üblichen, nicht ergonomischen Modellen, welche nach hinten ansteigen – und die Handgelenke des Nutzers schlichtweg überdimensional belasten. Nur die Macht der Gewohnheit sowie das bessere Erkennen der Buchstaben haben diese nachteilige Art der Tastaturbedienung so lange am Leben erhalten
  • Bei schonenden Offerten liegen die Handballen auf einem Polster, um den Druck an dieser sensiblen und empfindlichen Körperstelle nochmals zu verringern. Zentral angeordnete Sondertasten und praktische Favoritentasten (Hotkeys) erhöhen zudem bei versierten Modellen den Eingabekomfort und verbessern damit die Arbeitsgeschwindigkeit.
  • Auch die Wahrnehmung spielt eine Rolle: So hebt sich die Beschriftung bei optimierten Tastatur deutlich vom Hintergrund ab. Die Kennzeichnung der Tasten sollte in normaler Arbeitshaltung gut lesbar sein; ideal sind weiße Tasten mit dunkler Beschriftung. Allerdings dominieren selbst im Bereich ergonomischer Tastaturen noch die schwarzen Varianten mit weißer Schrift, da sie von vielen Menschen als optisch attraktiv eingestuft werden.

Tipps und Hinweise

Wer erstmals eine ergonomische Tastatur bedient, benötigt möglicherweise etwas Zeit zur Eingewöhnung. Alles, was gegen die bisherigen Gewohnheiten geht, stellt eine Umstellung dar. Folgende Tipps und Hinweise zu ergonomisch optimierten Tastaturen erleichtern den Umstieg:

  1. Die Handballenauflage vor dem Tastenfeld beträgt meist zwischen 5 und 10 cm.
  2. Die ideale Neigung des Tastaturfeldes einer ergonomischen Tastatur bewegt sich zwischen 5 und 11 Grad.
  3. Ergonomisch ist es sinnvoll, wenn zweigeteilte oder abgewinkelte Tastaturen eine leichte Erhöhung in der Mitte aufweisen.
  4. Bei der ersten Verwendung neuartiger Tastaturen kann sich ein Fremdheitsgefühl zeigen, weil man den Umgang schlichtweg nicht gewohnt ist. Es legt sich bei regelmäßiger Verwendung meist zügig.
  5. Probleme verursachen ergonomische PC-Tastaturen bei Wenigschreibern, welche mit einem sogenannten Zwei-Finger-Suchsystem arbeiten und Maus und Tastatur gleichzeitig nutzen. Nach dem nötigen Lernprozess dominieren allerdings bei dieser Zielgruppen ebenfalls die Vorzüge.
  6. Optimal sind Tastaturen, bei welchen der Winkel zwischen den beiden Hälften verstellbar ist. Dies kommt den individuellen Ansprüchen der Menschen entgegen
  7. Achten Sie zudem auf die Großflächigkeit der Tasten, damit der Eingabekomfort bei leichten oder mittleren Sehbeeinträchtigungen garantiert ist.
Ergonomische Tastatur

Deutlich sichtbar die Schwungform und die Aufteilung in zwei Hälften, dies ermöglicht schonende Schreibarbeit in besserer Arm- und Handhaltung

Relevante Normen für ergonomische Tastaturen

Rein formal müssen ergonomische Tastaturen die geforderten Normen nach DIN 2137 und DIN EN ISO 9241 erfüllen. Selbige sind jedoch sehr allgemein formuliert und gehalten. Obwohl sie gerne von den Herstellern zu Marketing-Zwecken erwähnt werden, fährt ein möglicher Kunde vor dem Kauf besser damit, auf die oben diskutierten konkreten Merkmale zu achten.

Sonderfall: Schulterproblemen mit einer schmalen Tastatur begegnen

Geht es hingegen darum, statt den Unterarmschmerzen eher den Schulter- und Nackenschmerzen entgegenzutreten, dann gewinnt eine weitere Eigenschaft an Relevanz: die Tastaturbreite. Gängige Tastaturen mit Pfeiltasten und Nummernblock auf der rechten Seite bewirken bei der Bedienung, dass der rechte Arm weit nach außen verschoben werden muss.

Wer unter diesen Bedingungen Probleme mit der Schulter bekommt, profitiert von einer schmalen Tastatur. Durch das kompakte Design muss der rechte Arm nicht mehr nach außen abgestreckt und somit unnötig belastet werden. Schmal designte oder gar zweigeteilte Tastaturen reduzieren die Belastung im Schultergürtel deutlich.

Ein ergonomisches Keyboard ohne Ziffernblock nutzen?

Tastaturen ohne Nummernblock widmen sich vor allem der optimierten Griffbreite, wenn Tastatur und Maus zum Einsatz kommen. Ziel ist es, dass auch Rechtshänder die Maus nahe am Keyboard führen können, damit kontinuierliche Belastungen in Hand, Arm, Schulter und Nacken reduziert werden.

Einige erhältliche Tastaturen setzen diese Entwicklung bereits um. Die Angebote ergänzen die nutzerfreundliche Tastatur mit dem typisch schlanken und mobilen Design dieser Gattung, die sich bisher im Gaming-Segment größerer Beliebtheit erfreute.

Alternative Sprachsteuerung?

Hinweis: Ergonomische Tastaturen können – müssen aber nicht – in Verbindung mit ergonomischen Computerprogrammen eingesetzt werden, die eine Bedienung auch ohne Maus ermöglichen. Bis zum heutige Tage gehen die Ansichten über den Sinn und die Effizienz der Sprachsteuerung auseinander. Das liegt zum einen an den jeweiligen Arbeitsgewohnheiten und zum anderen daran, dass ein ideales System zur Spracheingabe noch nicht existiert.

Auf Alltagsebene versuchen sich im Moment große Anbieter wie Amazon oder Google daran, mit ihren Assistenten die Kunden zu erreichen und zu überzeugen. Dass eine Sprachsteuerung Hand und Unterarm schont, steht hingegen außer Frage. Die verbalen Alternativen zu optimieren und zu verbessern, darum geht es im Moment.

Was kosten gute Tastaturen?

Der Preis für eine ergonomische Tastatur entspricht zumeist dem einer guten, klassisch geformten Tastatur. Dennoch ist ein großer Spielraum von etwa 20 € für simple Modelle bis hin zu dreistelligen Beträgen bei anspruchsvollen Angeboten beobachtbar.

Design und Farbe variieren zudem je nach Gattung. Neben der ergonomischen Funktionalität spielen bei der Auswahl stets individuelle Vorlieben eine relevante Rolle. Der Kunde entscheidet, welches Feature ihm wichtig ist, was er für sich als vorteilhaft erachtet und welcher Betrag beim Kauf eines ergonomischen Keyboards als angemessen empfunden wird.

Mechanische Tastaturen: Keyboards für das Büro

Schwarze Tastatur mit beleuchteten Tasten

Lösungen für schnelle und präzise Eingaben bieten mechanische Tastaturen. Nachdem ihre Vorteile im Gaming deutlich wurden, kommen sie bereits in einigen Büros zum Einsatz

Ihren Siegeszug traten mechanische Tastaturen in den letzten Jahren vor allem im Gaming-Bereich an. Doch die Differenzen zwischen den technisch überlegenen mechanischen Gaming-Tastaturen und gängigen Office-Tastaturen mit der sogenannten Rubberdome-Technik – darunter fallen halb- beziehungsweise nicht-mechanische Tasten – wirken sich ebenfalls auf die Büroarbeit aus. Aus dieser stammen sie sogar ursprünglich.

Mechanische Tastaturen* sind besser: Fast jeder, der mit beiden Tastatur-Typen einmal gearbeitet hat, wird dies bestätigen. Woran liegt das? Folgende Eigenschaften und Merkmale mechanischer Modelle beschleunigen das Tippen, sie gestalten den Arbeitsprozess angenehmer.

Vorteile:
Mechanische Tastaturen besitzen eine längere Lebensdauer (mehr Anschläge)
Schnelleres Tippen durch klaren Anschlag und präzises Feedback
Eindeutiger Druckpunkt erleichtert die Bedienung mit den Fingern
RGB-Beleuchtung mit LED-Lichtern möglich
Programmieren einzelner Knöpfe mit Makros
Schnelle Reaktionszeit

Defizite:
Natürlich existieren ebenfalls Nachteile: So sind viele mechanische Tastaturen deutlich lauter. Sie erinnern im Anschlag tatsächlich an die alten Schreibmaschinen. Zudem finden sich auf dem Markt noch nicht so viele Modelle, welche die komfortable Eingabe mit den oben genannten Vorteilen ergonomischer Tastaturen kombinieren. In preislicher Hinsicht fällt diese Gattung zudem meist kostspieliger aus. Die Angebote sind im mittleren oder gehobenen – oftmals dreistelligen – Preissegment zu finden.

Mechanische Tastaturen eignen sich am besten für Nutzer, die ihr Schreibgefühl und Tempo beim Tippen optimieren wollen. Sie zielen weniger darauf ab, Verspannungen in den Griff zu bekommen.

Mechanische Cherry Switches – Typen, Farben und Stärken

Im Gegensatz zu den günstigen Rubberdome-Tastaturen, welche eine Silikonmatte als Puffer zwischen Taste und Kontakt verbauen, besitzen mechanische Tastaturen Key-Switches mit unterschiedlichen Auslöse- und Feedback-Eigenschaften. Switches definieren den Tastenhub und nötigen Druck zum Initiieren einer Aktion, sie sorgen so für das typische “Klappern” beim Schreiben.

Bei den etablierten Switches des seit den 80er Jahren führenden deutschen Anbieters Cherry spiegeln die jeweiligen Farben die Funktionen wider. Die Farbbezeichnungen der Reihe Cherry MX treffen daher keine ästhetischen Aussagen. Die viel genutzten Entwicklungen der Firma werden unten den drei gängigen Switch-Typen (linear, taktil und clicky) zugeordnet:

  • Lineare Switches funktionieren simpel: Sie fühlen sich stets identisch an, vermitteln von der ersten Berührung bis zu dem Moment, an dem die Taste vollständig durchgedrückt wurde, das identische Feedback. Weder taktiles noch akustisches Feedback zeigen einen erfolgreichen Tastendruck an. Dieser Typ Switch arbeitet somit sehr leise, er wird die meiste Zeit voll angeschlagen, verringert infolgedessen die Anzahl an Fehleingaben. Zuordnung: Cherry MX Back und Cherry MX Red.
  • Taktile Switches liefern ein taktiles Feedback ab, wenn der Nutzer per Fingerdruck den Umschalt- beziehungsweise Klickpunkt erreicht. User spüren daher einen kleinen Widerstand, wenn der Tastendruck an einem präzisen Punkt erfolgreich von der Tastatur registriert wurde. Weil kein akustisches Signal erfolgt, eignen sich diese leisen Switches etwa in Büroräumen mit mehreren Mitarbeitern. Zuordnung: Cherry MX Brown und Cherry MX Clear.
  • Clicky Switches vermitteln taktiles und akustisches Feedback. Beim Erreichen des Klickpunktes geben die Schalter ein deutlich hörbares Geräusch ab, der Widerstand bestätigt die Eingabe gleichzeitig spürbar. Somit muss die Taste nicht komplett durchgedrückt werden. Diese Eigenschaft erlaubt schnelleres Tippen am PC. Beim Gaming profitieren die Anwender dieses Typs vom Gewinn wertvoller Millisekunden. Zuordnung: Cherry MX Blue.
Als wesentlicher Vorteil der taktilen und clicky Switches gilt, dass man die Tasten nicht mehr vollständig durchdrücken muss. Das frühe und unmissverständliche Feedback befähigt den Anwender, die Taste nach der Interaktion zügig loslassen. Somit kann die folgende Eingabe beschleunigt realisiert werden.

Schalter von Kailh und Logitech

Mechanische Switches werden von weiteren Herstellern wie Kailh (Kaihua Electronics Co.) und Logitech vertrieben. Besonders die Anzahl der Tastatur-Hersteller, welche Produkte vom chinesischen Produzenten Kailh in ihren Keyboards verbauen, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Hinweis: Die technischen Spezifikationen der Kailh Switches Black, Red, Blue und Brown stimmen mit den jeweiligen Cherry MX Switches überein. Sie stellen somit einen Nachbau dar, deren Qualität durch die 25-jährige Erfahrung der chinesischen Firma durchaus überzeugen kann. Kailh bietet zudem mit Razer Green und der Razer Orange zwei Schalter mit eigenen Spezifikationen an.

Romer-G ist ein neuer Schalter von Logitech. Dieser wurde in Partnerschaft mit dem japanischen Elektronik-Konzern Omron hergestellt. Besonders der kurze Weg zum Schaltpunkt und der extreme geringe Kraftaufwand machen diesen innovativen Switch für Gamer interessant. Logitech Switches versprechen schnelle Eingaben, sie vermitteln ein taktiles Feedback, sind aber sehr leise.

Welcher Schalter individuell am meisten überzeugt, hängt von eigenen Präferenzen, dem bevorzugten Anschlag sowie der jeweiligen Anforderung (Büroarbeit, Gaming) ab.

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  • 【2 Spielmodi + Büroarbeitsmodus】: Drücken FN + 5/6, um zwei Arten von Spielmodi zu wechseln; Drücken FN + 7, um in den Büromodus zu wechseln; Drücken FN + WIN, um den Win-Taste zu sperren.
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  • Die Gaming-Tastatur verbindet das beste taktile Verhalten und leistungsstarke Performance, wobei die Tasten an die Spielweise von Gamern angepasst sind

Letzte Aktualisierung am 19.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Finger, Hand und Handgelenk mit ergonomischen Tastaturen sinnvoll schonen

Fazit: Menschen, die stundenlang mit den gängigen Textprogrammen arbeiten, profitieren vom verbesserten Arbeitsfluss, welche eine neue, gesundheitsorientierte Tastatur ermöglicht. Im alltäglichen Einsatz schonen ergonomische Tastaturen durch ihren präventiven Charakter den Körper des Nutzers, reduzieren Stress, Verspannungen und Schmerzen. Dass ihre Optik noch ungewöhnlich anmutet, liegt darin begründet, dass viele Menschen das jahrelang gewohnte Design alter Schreibmaschinen als gewohnten Standard betrachten. Es wird deutlich: Ergonomie ist ein Prozess, der gängige Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster hinterfragt und Alternativen mit expliziten Vorteilen bietet.

Passgenaue Tastaturen gehören somit neben Tisch, einem ergonomischen Bildschirm, einer ergonomischen Maus sowie dem verbesserten (möglichst aktiven) Sitzverhalten zu den Säulen der Ergonomie im Bereich der Bildschirmarbeit. Sie markieren kein Extra oder eine Spielerei extravaganter Menschen, sondern korrigieren bekannte Risikofaktoren beim Tippen. Zu betonen ist der präventive Charakter in Hinblick auf die oben gelisteten Symptome und Probleme. Bereits vorhandene Beschwerden nehmen beim Umstieg auf ein ergonomisches Eingabegerät oftmals spürbar ab. Geht es hingegen darum, das Eingabetempo komfortabel zu steigern, stellen mechanische Tastaturen eine sinnvolle Option dar.

Vor dem Kauf einer ergonomischen Tastatur sollte stets klar sein, welchen Zweck die neue ergonomische Tastatur erfüllen, welche konkreten Vorteile diese bieten sollte. Nur dann hilft das Eingabegerät in der jeweiligen Arbeitssituation effektiv weiter.

Verwandte Ansatzpunkte der ergonomischen Arbeitsplatzverbesserung: