Das richtige Leuchtkonzept im Büro ist ein entscheidender Faktor bei der konzentrierten Arbeit im Homeoffice oder im Betrieb. In den Bereich der durchdachten Arbeitsplatzbeleuchtung fallen verschiedene (LED-) Lampen sowie Leuchtmittel mit der richtigen Farbtemperatur.

Die ideale ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz stellt ein gesunder Mix aus Tageslicht, indirekter und direkter Beleuchtung dar.

Doch was heiß „richtig beleuchtet“ aus ergonomischer Sicht?

Licht und Beleuchtung am Arbeitsplatz optimieren

Natürlich lässt sich die optimale Arbeitsplatzbeleuchtung – je nach Raumgröße und Arbeitsplatzsituation – mit verschiedenen Lampenmodellen erreichen. Richtig beleuchtet heißt zunächst, dass die Arbeit der Mitarbeiter durch eine bestmögliche Lichtverteilung erleichtert wird.

Ihre Arbeitsstelle darf weder einen zu dunklen, irritierenden oder zu grellen Charakter haben. Zudem soll das künstliche Licht in seinen Eigenschaften dem natürlichen Licht möglichst nahe kommen, damit die Menschen wach und leistungsfähig bleiben.

Hier tritt neben dem Leistungsgedanken auch der wichtige Wohlfühlaspekt auf der Arbeit in den Vordergrund, denn falsche Beleuchtung macht langfristig gereizt und stresst schlichtweg.

Im Folgenden werden Hintergründe zum Lichtspektrum und dessen Wirkung auf den Menschen vermittelt.

Farbtemperatur & Lichtfarbe – was ist das?

Die Lichtfarbe, auch Farbtemperatur genannt, wird in Kelvin angegeben. Sichtbares Licht bewegt sich im Frequenzbereich von 780nm bis 380nm. Wobei Licht mit 380 nm als Blau-Violett und Licht mit 780 nm als Rot empfunden wird. Dazwischen liegen die Farben:

  • Rot: 700 nm
  • Gelb: 590 nm
  • Grün: 540 nm
  • Cyan: 510 nm
  • Blau: 470 nm

Morgenlicht weist einen eher bläulichen und anregenden Charakter auf, das Abendlicht zeigt einen rötlichen Ton und leitet die menschliche Ruhephase ein.

Es gilt: Um so höher die Lichtfarbe in Kelvin, desto aktiver der biologische Rhythmus.

Professionelle Leuchtmittel und Bürolampen nutzen dies. „Tageslichtweiß“ entspricht etwa 6000 Kelvin. „Neutralweiße“ Beleuchtungen ab ca. 4000 Kelvin eignen sich sehr gut direkt am Bildschirmarbeitsplatz. Die Beleuchtung des Gesamtraums ist, abhängig vom Lampenmodell, ab ca. 3000 Kelvin gewährleistet.

Im Folgenden ein Angebotsvergleich von LED Stehlampen*, die einen hohen Anteil des aktivierenden Lichts mit Blauwert aufweisen und sich somit zur Optimierung der Arbeitsplatzbeleuchtung eigenen.

Beleuchtung am Arbeitsplatz – Tipps und Infos

Moderne LED-Schreibtischleuchten sind die optimale Lösung, einen Schreib- und Arbeitstisch direkt zu beleuchten. Modelle, die in ihrer Struktur beweglich sind, lassen sich besser in die benötigte Position drehen und somit an viele Aufgaben anpassen. Tätigkeiten, die intensive Konzentration erfordern, profitieren von LED-Schreibtischlampen.

Zu bedenken auch der Aspekt des Energiesparens: Hochwertige LED-Bürolampen schonen bei der Beleuchtung des Arbeitsplatzes den Geldbeutel, weil sie viel weniger Energie fressen als etwa Neonröhren und eine lange Lebenszeit aufweisen.

LED-Schreibtischleuchten und Stehlampen

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Details und Bestellmöglichkeit
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Stehleuchten oder Standleuchten sind schlichtweg die größere Version der hellen Lampen und werden nicht auf dem Schreibtisch, sondern auf dem Boden platziert.

Sie erlauben eine individuelle Anpassung der Beleuchtung an den Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause und lassen sich leicht umstellen und damit optimal positionieren.

Der Farbwiedergabeindex Ra

In den Beschreibungen der erhältlichen Produkte taucht der Begriff Ra ab und zu auf. Die Einordnung beschreibt die Qualität der Farbwiedergabe von Leuchtmitteln in einer Lichtquelle. Der Index hängt basiert also auf der Lichtfarbe und der Lampenart (Leuchtstoffröhre, LED oder Glühlampe).

Der Büroarbeitsplatz fordert einen Ra-Index von mindestens 80 (besser:90) ein. Die Lichtfarbe des Leuchtmittels bestimmt das biologisch aktivierenden Potenzial des Lichts. Empfehlenswert sind Lichtfarben in „Neutralweiß“ bzw. „Tageslichtweiß“ (4000 bzw. 6000 Kelvin).

Leuchtmittel in „Neutralweiß“ und „Tageslichtweiß“ kommen der Qualität des natürlichen Lichts am nächsten. Leisten können dies viele Leuchtstoffröhren sowie LED- und OLED-Leuchten. Sie sollten einen Farbwiedergabeindex von mindestens 90 Ra aufweisen.

Die richtige Position von der Lichtquelle zum Arbeitsplatz wählen

  1. Der Arbeitsplatz sollte parallel zur Fensterfront platziert sein, um direkte Blendung zu vermeiden
  2. Optimal gestaltet sich ein Mix aus Tageslicht, künstlichem Licht, indirekter und direkter Einstrahlung
  3. Generell Lichtquellen seitlich zum Arbeitsplatz anordnen
  4. Die Bürobeleuchtung sollte freundlich-helle, aber nicht grell-blendende Farbtöne hervorrufen, dieser Punkt ist etwa bei Wänden, den Möbel oder auf dem Boden gut zu sehen
  5. Sonnenschutzmaßnahmen wie eine Jalousie sollten vorhanden sein

Größe des Arbeitszimmers für die richtige Beleuchtung wichtig

Ob und wie ein Büro richtig ausgeleuchtet wird, das hängt auch von seiner Größe ab. Je nach Anzahl der Quadratmeter sind unterschiedliche Produktgruppen anzuraten, um das bestmögliche Licht am Arbeitsplatz zu garantieren.

Pendelleuchten sowie Hänge- und Seilsysteme für kleinere Arbeitszimmer

Pendelleuchten sowie Schienen- und Seilsysteme für die Be- und Ausleuchtung sind für kleine Arbeitszimmer die beste Wahl. Sie verfügen über mehrere Leuchtenköpfe, die Position auf dem Trägersystem und die individuelle Ausrichtung lassen sich einstellen und nach Bedarf anpassen.

Somit ermöglichen sie eine nach individuellen Bedürfnissen anpassbare Ausleuchtung und können gezielt auf bestimmte Spots eingestellt werden.

Licht in größeren Büroräumen – die Deckenleuchte mit Spiegelraster

Größere Büroräume benötigen speziell zugeschnittene Beleuchtungslösungen. Deckenleuchten mit Spiegelrastern verteilen das Licht einerseits nach unten und leuchten gleichzeitig mittels Spiegellamellen den Raum aus. Sie gelten als Ideallösung für größere Büros.

Links zu Angeboten: Raumbeleuchtung und Leuchtmittel

Im Folgenden finden Sie passende Links zu den eben behandelten Aspekten und Produkten, die ihren Beitrag zu einer ergonomisch richtigen Bürobeleuchtung leisten können.

Positive Effekte ergonomischer Lichtplanung

Von einer idealen Beleuchtung profitiert das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ebenso wie die Motivation, Konzentration, Effektivität und Arbeitszufriedenheit. Physiologische und psychologische Aspekte gehen hier Hand in Hand.

Arbeitsfreundliche Bürolampen und Leuchtmittel verhindern, das Büroarbeiter sich schlaff fühlen oder das Licht als zu künstlich und unangenehm empfinden. Sie wirken sich auf die Leistung am Arbeitsplatz aus.

Idealerweise geht man in den Pausen natürlich dennoch nach draußen, einfach, um den Kontext zu wechseln, Frischluft zu tanken und das Tageslicht mitzunehmen.

Video: gesunde Beleuchtung am Arbeitsplatz

Der folgende Clip veranschaulicht den wichtigen Punkt des richtigen Lichtes bei der Arbeit nochmals:

Was ist bei der Arbeitsplatzbeleuchtung zu vermeiden?

Oft hilft es, wenn man sich klar macht, was auf keinen Fall vorkommen sollte, um Änderungen anzugehen: Defekte oder flimmernde Lampen lenken ab, nerven und können zu einer Reizüberflutung führen. Der Fokus und das Tempo bei der Büroarbeit sinken. Um einen Austausch kommt man im Sinne einer professionellen Beleuchtung nicht herum.

Zu beachten die Abnahme der optimalen Leuchtkraft durch Staub und Schmutz. Das Licht büßt bereits bei mittleren Verschmutzungen deutlich in seiner Qualität ein. Leistungsfördernde Bürolampen & Leuchtmittel sollten daher gereinigt und gewartet werden.

Bürolampen & Leuchtmittel optimieren

Was wäre eigentlich im Gegenzug die perfekte Beleuchtung? Idealerweise ist der Büroraum vom Tageslicht durchflutet, aber das ist in optimaler Form selten gegeben. Zudem variiert die Qualität und Intensität des natürlichen Lichts nach Jahreszeit, Tageszeit und Witterung.

Das Licht eine Büros sollte sowohl indirekt zur Decke als auch direkt nach unten als Umgebungsbeleuchtung gleichmäßig ausstrahlen.

Die professionelle Lichtplanung versucht dabei, das Licht augenfreundlich und leistungsfördernd einzusetzen. Zur verwendeten Einheit Lux gibt dieser Artikel konkrete Hilfen.

Ergonomie am Arbeitsplatz - modernes Büro

Ergonomischer Arbeitsplatz mit modernem Charakter, auch in Räumen mit vielen Menschen lassen sich Optimierungen umsetzen

Richtlinien: die richtige Arbeitsplatzbeleuchtung

  • Mindestbeleuchtungsstärke im Büro bzw. Beleuchtungsstärke für einen Arbeitsplatz in Fensternähe: 300 Lux
  • Büroarbeitsplatz mit einem Bildschirm: 500 Lux
  • Büroarbeitsplatz für anspruchsvollere Aufgaben: über 500 Lux
  • Ein gut ausgeleuchtetes Großraumbüro: 750 Lux
  • Arbeitsplätze, an denen komplexe und filigrane Tätigkeiten durchgeführt werden, benötigen eine höhere Helligkeitsstufe

Dazu treten persönliche Vorlieben und biologisch Prozesse, wie etwa die Änderung der Sehschärfe im Alter. Am Sehorgan eingeschränkte oder ältere Mitarbeiter benötigen einen höheren Lux-Wert (zwischen 750 – 1500 Lux).

Optimales Licht am Arbeitsplatz als professioneller Standard

Licht aktiviert und fördert – umgesetzt in Form optimaler, biologisch aktivierender Bürobeleuchtung – professionelles und effektives Arbeiten. Mit modernen LED-Leuchtmitteln lässt sich zudem viel Energie sparen. Zu bedenken sind die unterschiedlichen Anforderungen an die Arbeitplatzbeleuchtung bei wechselnden Arbeitsaufgaben bzw. der Einfluss der Bürogröße und Raumhöhe.


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