Sitz-Steh Desktop Workstation

Vorteile

  • Ermöglicht mehr Bewegung am Arbeitsplatz
  • Ergomisches Design
  • 22 Höhenstufen
  • Zügige Wechsel vom Sitzen zum Stehen
  • Zwei Ebenen für Tastatur und Bildschirm
  • Stabil
  • Lieferung vormontiert - sofort einsetzbar


Hinweise

  • Kostet etwas mehr

 


Testbericht: Fellowes Sitz-Steh Workstation

Die Fellowes Sitz-Steh Desktop Workstation regt zu mehr Bewegung bei der Schreibtischarbeit an, indem sie die Option offeriert, auf individueller Höhe phasenweise sitzend und stehend zu arbeiten.

In der Testphase wurde vier Wochen lang täglich mit dem Produkt gearbeitet, um zu prüfen, wie es sich in einem definieren Zeitraum praktisch bewährt. Als Ziel wurde festgelegt, dass in den Arbeitsalltag verstärkt aufrechte Arbeitsphasen integriert werden sollten.

Neben diesem Anspruch werden Kriterien wie Materialqualität, Bedienbarkeit, Platz, Design sowie der Nutzen der Höhenanpassung zur Beurteilung herangezogen.

Wo lässt sich dieser Arbeitsplatz mit zwei Ebenen sinnvoll einsetzen?

Der Sitz-Steh Desktop mit zwei Ebenen eignet sich dafür, unflexible Arbeitsflächen mit passenden Maßen ergonomisch aufzurüsten. Es entsteht dabei ein völlig neuer und dynamischer Arbeitsplatz.

Das kann ein alter Schreibtisch sein, aber auch größere Kommoden oder verwaiste Werktische ohne Höhenverstellbarkeit eigenen sich als Untergrund und tragen das Gewicht der Workstation meist problemlos.

Neben dem Einsatz der Fellowes Workstation in Firmen ist in diesem Kontext vor allem an Heimarbeiter zu denken. Selbige müssen besonders zu Beginn ihrer Selbstständigkeit oftmals improvisieren, gerade diese Zielgruppe profitiert bei begrenztem Raum von einer flexiblen Workstation.

Mit der Workstation einen Sitz-Steh-Arbeitsplatz einrichten und nutzen

Der Start fällt leicht – gut verpackt wird das ergonomische Produkt bereits vormontiert geliefert, Schraubarbeit ist nicht nötig. Allerdings ist das Gewicht durch die bewusst stabile Bauart recht hoch, sodass hier explizit empfohlen wird, die Sitz-Steh-Workstation zu zweit zu bewegen. Ihre großzügigen Ausmaße machen das alleinige Tragen recht schwer, auch wenn das Gewicht für kräftige Menschen an sich gut stemmbar ist.

Tipp: Es ist entgegen der Anleitung hilfreich, sich mit dem Mechanismus der Höhenverstellung zunächst ohne Inventar vertraut zu machen. So erhält man ein erstes Gefühl für Druck- und Gegendruck. Die Anpassung klappt praktisch, indem man in die seitlichen Hebel links und rechts, dadurch kann die Arbeitshöhe fein differenziert werden.

Testphase 1: Hinweise zum Aufstellen

Beim Aufbau sollten daraufhin die Arbeitsmittel (Bildschirm, Tastatur, Maus) in der höchsten Position platziert werden, auch wenn diese später gar nicht genutzt wird.

Es geht darum, dass bei späteren Höhenverstellungen die Kabel nicht spannen oder sich gar bei Überspannung lösen. Unter dieser Voraussetzung gelingt die bereits erprobte (siehe oben) und in der Anleitung anschaulich dokumentierte Höhenverstellung per beidseitigem Handruck zügig und problemlos.

Die Flächen bewegen sich von selbst nach oben, will der Nutzer hingegen eine tiefere Einstellung, dann übt dieser dosierten Druck aus, bis das Einrasten an gewünschter Stelle erfolgt. Anschließend wird die ergonomische Ausgangsposition überprüft.

Der Kopf blickt nach der Arretierung idealerweise sowohl sitzend als auch stehend ganz leicht nach unten auf den Bildschirm. Die aufliegenden Unterarme bedienen die Tastatur mindestens im 90-Grad-Winkel. So wird eine ergonomische empfehlenswerte Arbeitshaltung eingenommen.

Das Ziel einer individuell optimierten Arbeitsposition lässt sich mittels der beschriebenen Höhenverstellung passgenau angehen. Innerhalb weniger Sekunden wird die neue Position geschmeidig erreicht. 22 Stufen bieten dabei jedem Menschen eine für ihn geeignete Höhe der Ebenen.

Fehlt etwas? Eigentlich nicht, selbst an Kabelkanäle wurde gedacht, der Blick für das Detail passt zum stimmigen Gesamteindruck.

Testphase 2: den Sitz-Steh-Arbeitsplatz etablieren

Nach einer Woche Einsatz der Sitz-Steh-Workstation zeigten sich erste Veränderungen in der Länge der Sitzphasen. Selbige nehmen langsam ab, im Gegenzug kommen erste, noch kurze Phasen des Stehens dazu.

Durchaus ein langsamer Prozess, weil dieser auch eine spürbare Umgewöhnung bedeutetet. In der ersten Woche betrug das Verhältnis im Schnitt 80% zu 20%, weil das Stehen sich noch ungewohnt anfühlte. Die richtige Höhe zum Arbeiten zu finden, das benötigte zudem anfangs etwas Zeit. Nach einigen Tagen hat man seine Einstellungen allerdings schlichtweg im Gespür. Es ist wie bei allen Handlungen, die oft anfallen – sie werden ritualisiert.

Smooth Lift™ Gegengewicht-Technologie erleichtert Höhenverstellung

Das Verstellen der besten Arbeitshöhe selbst klappte innerhalb weniger Sekunden, es verursachte keine Störungen im Arbeitsablauf. Die Lernkurve fiel bei diesem Bedienungsaspekt steil aus.

Mit einem einfachen Handgriff die Höhe anpassen

Problemlose Höhenanpassung: Mit gleichzeitigen Handgriffen links und rechts [Abbildung zeigt linke Seite] wird bei der Arbeit die Arbeitshöhe flugs angepasst. Es ist kein umständliches Knien und Herumschrauben nötig

Technischer Hintergrund: Die Höhenanpassung gelingt durch die Smooth Lift™ Gegengewicht-Technologie und ergonomische Hebel einfach und störungsfrei. Ein per Knauf einstellbares Gegengewicht ermöglicht einen flüssigen Übergang ohne großes Ruckeln. Keine Gefahr, dass Monitor und Bedienungselemente verrutschen.

Hinweis: Auch in Stehphasen sollte man das Gewicht viel verlagern, sich etwas etwas breitbeiniger positionieren und oftmals kurz zurücktreten. Diese Bewegung regt die Durchblutung an und hilft zudem gut beim Nachdenken, beispielsweise bei kniffeligen Textarbeiten. Zudem sind feste Schuhe ein Muss, um ein unangenehmes Druckgefühl in den Füßen zu vermeiden.

Erfahrungen und Eindrücke der ersten Tage

Selbst bei dieser noch kleinen Änderung im Arbeitsverhalten zeigte sich, dass die bisherigen „müden“ Phasen am Nachmittag abnahmen. Der dadurch bessere und effizientere Arbeitsfokus markierte einen ersten deutlichen Unterschied.

Was zeigte sich noch im Test? Etwas mehr Platz in der Breite bei der Ebene der Tastatur wäre wünschenswert. Einfach aus dem Grund, dass neben einer normalen Tastatur ein sehr großes Pad für die Computermaus keinen 100-prozentigen Platz mehr findet.

Es muss dann etwas unter die Tastatur geschoben werden. Das stellt im Arbeitsalltag kein großes Problem dar, sollte aber kurz angemerkt werden. Eventuell wäre zudem oben eine kleine Kuhle für Stifte oder kleine Arbeitsmaterialien sinnvoll.

Die Workstation im Dauereinsatz – Testphase 3

In den vier Wochen traten bei den mehrfach täglich durchgeführten Höhenanpassungen keine Probleme auf. Anfangs dominierten nach der Installation die Sitzphasen deutlich (siehe oben), sie lagen bei ca. 80%. Je mehr man sich an das Stehen gewöhnte, desto ausgewogener wurde das Ganze.

Auch hier gilt: Übung und Erfahrung macht den Meister. Der momentane Wert beträgt ca 35% Prozent Steharbeit. Im für diesen Bericht gewählten Beobachtungszeitraum von vier Wochen gelangt man sozusagen „auf den Weg“. Das Ziel ist nach vor, die Zeit im Stehen noch weiter auszubauen. Ganz ohne Zwang natürlich, denn tägliche Formschwankungen sind normal – und wem an einem Tag danach ist, mehr zu sitzen, der sollte genau das tun.

Der Pluspunkt der Sitz-Steh-Workstation von Fellowes ist gerade ihre Adaptionsfähigkeit an individuelle Bedürfnisse. Sie stellt eine vielseitige Lösung dar und eignet sich für verschiedene Nutzertypen und Arbeitsstile.

Zustand nach vier Wochen – Wirkungen und Effekte

Die „Stehphasen“ fühlten sich nach einem Monat körperlich gut an, besonders das kurze Austreten bei anspruchsvollen Aufgaben entpuppte sich als echte Wohltat. Durch die langsame Umstellung kam es zu keinerlei Problemen oder Überlastungen beim Stehen. Es lohnte sich, dosiert und geduldig an die Sache heran gehen.

Spürbare Verbesserungen nach vier Wochen Test der Workstation im Überblick:

  • Reduktion müder Arbeitsphasen – Effektivität und Effizienz werden positiv beeinflusst
  • Steigerung von Konzentration und Arbeitsdauer
  • Besserer Kreislauf
  • Allgemeines Wohlbefinden
  • Gesteigerte Arbeitszufriedenheit
  • Ein freieres Arbeitsgefühl

Allgemeine Anmerkungen zum ergonomischen Design

Das Design selbst wirkt durch die schwarze Farbgebung ebenso seriös wie funktional. Vorteilhaft die abgerundete Formgebung, sie ist bei dem Preisniveau aber auch zu erwarten. Falls man sich unbeabsichtigt stößt, dann existieren einfach keine Kanten, die größere Schmerzen bereiten könnten.

Abnutzungen der Oberfläche oder Absplitterungen der Farbe waren trotz intensivster Nutzung ebenfalls nicht zu verzeichnen. Das Produkt weist einen widerstandsfähigen Charakter auf.

Hinweis: Passende Monitorarme für einen oder zwei Monitore sind separat erhältlich.

Abbildung: Workstation im Einsatz

Fertig! Ein unflexibler, wenig funktionaler und somit „schwieriger“ alter Tisch wurde mit der ergonomischen Workstation zu einem vollwertigen Sitz-Steh-Desktop ausgebaut. Hier zu sehen die Position zum aufrechten Arbeiten

Testfazit zur höhenverstellbaren Fellowes Workstation

Die Fellowes Sitz-Steh Desktop Workstation besitzt einen überzeugenden Charakter: Die Ebenen sind gut aufeinander ausgerichtet, sodass der Abstand der Tastatur zum Monitor ergonomisch ideal ausfällt. Eine wichtige Grundvoraussetzung für angenehmes Tippen in jeder Einstellung. Durch die differenzierte 22-stufige Höhenanpassung erreicht der flexible Arbeitsplatz sein explizites Ziel: Er hilft anteilig dabei, mehr Bewegung in den Arbeitsalltag zu bringen. Mittels Höhenanpassung lassen sich ohne Zeitverlust Sitz- und Stehphasen kombinieren. Diese Umstellung benötigt ihre Zeit, besonders dann, wenn der Nutzer Steharbeit noch gar nicht gewohnt ist. Danach machen sich die Vorteile bemerkbar: Man ist wacher, fitter und konzentrierter, weil mehr Dynamik und damit weniger Monotonie den Arbeitstag kennzeichnet.

Bestellmöglichkeit und weiterführende Informationen

Jetzt bestellen: Fellowes 0007901 Sitz-Steh Desktop Workstation [schwarz]*